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Installation

Hinweis: Für eine schnelle Inbetriebnahme folgen Sie dem Schnellstart.

Der MesoWorkerService kann auf zwei Arten betrieben werden:

Option 1: Windows-Dienst

Der Service wird als Windows-Dienst auf einem Server installiert und läuft permanent im Hintergrund.

Hinweis: Die Setup-Dateien für die Windows-Installation werden Ihnen von Ihrem Mesonic-Händler bereitgestellt.

WICHTIG: Vor der Installation muss die Datenbank erstellt werden! Siehe Schritt 1: Datenbank erstellen.

Voraussetzungen:

  • Windows Server 2016 oder neuer
  • .NET 10 Runtime installiert
  • Netzwerkzugriff zur WinLine-Datenbank
  • DatenbankSQL-Benutzer MesoWorkerDbmit mussCREATE bereitsDATABASE-Rechten erstellt(die seinAnwendungsdatenbank wird beim ersten Start automatisch erstellt)

Installationsschritte:

  1. Entpacken der Anwendung

    • Entpacken Sie das von Ihrem Händler bereitgestellte MesoWorkerService-Archiv in ein Verzeichnis (z.B. C:\MesoWorkerService)
  2. Konfigurationsdatei anpassen

    WICHTIG: Konfigurieren Sie die appsettings.json VOR der Dienst-Installation!

    Öffnen Sie die Datei appsettings.json im Installationsverzeichnis und passen Sie die Einstellungen an:

    • ConnectionStrings: MüssenDatenbankverbindungen auf(SQL-Benutzer diebenötigt inCREATE Schritt 1 erstellte Datenbank zeigenDATABASE-Rechte)
    • License: Ihre Lizenzinformationen

    Siehe Windows-Dienst Konfiguration für Details.

  3. Installation als Windows-Dienst

    Der Service kann als Windows-Dienst installiert werden. Öffnen Sie eine PowerShell-Konsole mit Administratorrechten und navigieren Sie zum Installationsverzeichnis.

    Option A: Installation mit PowerShell (empfohlen)

    # Service erstellen und konfigurieren
    New-Service -Name "MESO-WorkerService" `
                -BinaryPathName "C:\MesoWorkerService\MesoWorkerService.exe" `
                -DisplayName "MESO Worker Service" `
                -Description "Automatisierungsdienst für Mesonic WinLine - E-Mail-Versand, Workflow-Erzeugung, Terminsynchronisation, OP-Versand und Überwachung" `
                -StartupType Automatic
    
    # Service starten
    Start-Service -Name "MESO-WorkerService"
    
    # Service-Status prüfen
    Get-Service -Name "MESO-WorkerService"
    

    Option B: Installation mit sc.exe

    REM Service erstellen
    sc.exe create "MESO-WorkerService" binPath= "C:\MesoWorkerService\MesoWorkerService.exe" DisplayName= "MESO Worker Service" start= auto
    
    REM Service-Beschreibung setzen
    sc.exe description "MESO-WorkerService" "Automatisierungsdienst für Mesonic WinLine - E-Mail-Versand, Workflow-Erzeugung, Terminsynchronisation, OP-Versand und Überwachung"
    
    REM Service starten
    sc.exe start "MESO-WorkerService"
    
    REM Service-Status prüfen
    sc.exe query "MESO-WorkerService"
    

    Service deinstallieren (falls erforderlich):

    # Service stoppen und entfernen (PowerShell)
    Stop-Service -Name "MESO-WorkerService"
    Remove-Service -Name "MESO-WorkerService"
    
    REM Service stoppen und entfernen (sc.exe)
    sc.exe stop "MESO-WorkerService"
    sc.exe delete "MESO-WorkerService"
    

    Wichtig:

    • Passen Sie den Pfad C:\MesoWorkerService\MesoWorkerService.exe an Ihr Installationsverzeichnis an
    • Bei sc.exe ist das Leerzeichen nach binPath=, DisplayName= und start= erforderlich
    • Für weitere Unterstützung kontaktieren Sie den Support: [email protected]
  4. Dienst starten

    Starten Sie den Windows-Dienst über die Dienste-Verwaltung oder mit PowerShell:

    Start-Service -Name "MESO-WorkerService"
    

Vorteile der Windows-Dienst-Installation:

  • Direkter Zugriff auf lokale WinLine-Installation
  • Optimale Performance bei lokaler Datenbank
  • Vollständige Kontrolle über das System
  • Einfache Integration in bestehende Windows-Infrastruktur

Nachteile der Windows-Dienst-Installation:

  • Erfordert Windows Server-Umgebung
  • Manuelle Installation und Wartung
  • .NET 10 Runtime muss installiert werden

Option 2: Container-Deployment

Der Service wird als Container betrieben und kann auf verschiedenen Plattformen ausgeführt werden.

Hinweis: Für die Container-basierte Installation benötigen Sie einen GitHub-Token mit Zugriffsrechten auf die Container-Registry.

WICHTIG: Vor dem Container-Start muss die Datenbank erstellt werden! Siehe Schritt 1: Datenbank erstellen.

Verfügbare Container Images:

  • Service: ghcr.io/css-edv-support/mesoworkerservice-service:latest
  • Blazor UI: ghcr.io/css-edv-support/mesoworkerservice-blazor:latest

Voraussetzungen:

    Container-Runtime (Docker oder Podman) Netzwerkzugriff zum SQL Server und zur WinLine-Datenbank SQL-Benutzer mit CREATE DATABASE-Rechten (die Anwendungsdatenbank wird beim ersten Start automatisch erstellt) GitHub-Token mit Zugriffsrechten auf die Container-Registry

    Deployment-Optionen:

    Docker Compose PortainerKubernetes Stacks/ Kubernetes Docker Swarm

    Installationsschritte:Installationsschritte (Docker Compose):

      Container-Runtime installieren

      Installieren Sie Docker oder Podman auf Ihrem System.

      Datenbank erstellen (ZUERST!)

      WICHTIG: Die Datenbank muss VOR dem ersten Container-Start erstellt werden!

      Siehe Schritt 1: Datenbank erstellen - Option B: Container.

      Stack-Datei erstellen

      Erstellen Sie eine docker-compose.yml Datei oder nutzen Sie Portainer Stack (siehe Portainer Stack Konfiguration) für ein vollständiges Beispiel).

      Umgebungsvariablen konfigurieren

      WICHTIG: Die ConnectionStrings müssen auf die in Schritt 2 erstellte Datenbank zeigen!

      Passen Sie die UmgebungsvariablenDatenbankverbindungen, inLizenz derund Stack-DateiWinLine-Einstellungen an Ihre Umgebung an (siehe Portainer Stack Konfiguration).an.

      Container starten

      Mit Docker Compose:

      docker-compose up -d
      

      MitFür Portainer:

      eine
        ausführliche StackAnleitung inmit Portainer importierensiehe UmgebungsvariablenSchritt-für-Schritt-Anleitung: anpassenInstallation Stackmit deployen Portainer.

        Vorteile des Container-Deployments:

        • Plattformunabhängig (Linux, Windows, macOS)
        • Einfache Skalierung und Deployment
        • Isolierte Umgebung mit definierten Abhängigkeiten
        • Keine lokale .NET-Installation erforderlich
        • Einfache Updates über Image-Tags
        • Geeignet für moderne DevOps-Umgebungen

        Nachteile des Container-Deployments:

        • Erfordert Container-Runtime (Docker, Podman)
        • Zusätzliche Netzwerk-Konfiguration für Datenbankzugriff
        • Container-Orchestrierung kann komplex sein

        Ressourcenempfehlungen:

        Für detaillierte Empfehlungen zur Dimensionierung der Container-Ressourcen (CPU, RAM, Disk) auf Linux-Systemen siehe:

        • [Ressourcenempfehlung für Docker Container](siehe Kapitel Ressourcenempfehlung) - Umfassende Anleitung zur Ressourcenzuteilung für verschiedene Einsatzszenarien